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13 - Löhne und Gohfeld, Donnerstag 16. Februar 2012
Jahrzehnte für die SPD aktiv
Ehrungen bei den Mennighüffer Sozialdemokraten

Löhne (Goli). Jubiläen und Neuwahlen des Vorstandes haben
im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Mennighüffen
gestanden. Bürgermeister Heinz-Dieter Held hielt außerdem
ein politisches Referat über aktuelle kommunalpolitische Themen.
Walter Nesenhöner hat sich als Politiker nicht nur in Löhne
sondern auch im Kreis Herford einen Namen gemacht. Er war viele
Jahre lang Fraktionsvorsitzender der Sozialdemokraten im Kreistag.
Wir müssten ihm eigentlich ein Denkmal bauen, denkt
Heinz-Dieter Held.
Doch dafür ist der erfahrene Sozialdemokrat viel zu bescheiden.
In diesem Jahr kann er auf 50jährige Mitgliedschaft in seiner
Partei zurückblicken. Dafür erhielt er vom Bürgermeister
genauso eine Urkunde und einen Blumenstrauß wie alle anderen
Jubilare, die seit 40 oder seit 25 Jahren in der Partei sind.
Die Neuwahlen des Vorstandes verliefen völlig reibungslos.
Eigentlich waren es keine Neuwahlen sondern durchweg Wiederwahlen.
Der engere Vorstand der SPD-Mennighüffen besteht weiterhin
aus dem Vorsitzenden Christian Antl, seinen drei Stellvertretern
Katharina Sturm, Heinz Keil und Wolfgang Böhm, den Kassenwarten
Karl-Heinz Bernsmeier und Oliver Kleimeier und den Schriftführern
Kerstin Hamel und Walter Nesenhöner.
In seinem Referat konnte Held ein insgesamt positives Fazit zur
Halbzeit seiner Amtszeit ziehen. Der negative Trend bei der
Gewerbesteuer ist gestoppt, die Lücke in der Innenstadt ist
geschlossen und viele andere Projekte sind auf einem guten Weg.
Wir werden auch aus dem Nothaushalt wieder herauskommen, betont
Heinz-Dieter Held.
Auch dem Ortsverein gehe es gut, er ist mit immer noch 137 Mitgliedern
der personenstärkste Ortsverein im Kreis Herford. Trotzdem
wird Vorsitzender Christian Antl mit seiner Mannschaft nach Verstärkung
suchen. Wir brauchen mehr junge Leute in unserer Partei.
Jubiläen wg. langjähriger Mitgliedschaft: 50 Jahre: Walter
Nesenhöner. 40 Jahre: Manfred Messer, Anneliese Taake, Frank
Bemmann, Erhard Bohmeyer, Helmut Wollenberg, Hans Steinsiek, Karl-Heinz
Bernsmeier.
25 Jahre: Wolfgang Finke, Reiner Thies, Kerstin Hamel, Gerhard
Vogelsang, Monika Finke, Frank Ihde.
Weitere Fotos vom Weihnachtsmarkt hier....
© 2011 Neue Westfälische vom 18.01.2012
Weitere Fotos vom Weihnachtsmarkt hier....
Kläranlagen
Besichtigung vom Ortsverein der SPD Mennighüffen in Löhne.
Samstag, der 24. September 2011
Unter sachkunduger Führung durch den stellvertretenden Leiter,
Frank Ide, besichtigte der Ortsverein das Löhner Klärwerk
Foto:
Marion Schröder
weitere Fotos hier:
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12 - Löhne und Gohfeld, Montag 24. Oktober 2011
Wie das Abwasser sauber wird
SPD Ortsverein Mennighüffen besichtigt Löhner Kläranlage
Löhne. Eine spannende Besichtigung im Klärwerk Löhne
ließ die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Mennighüffen
aufhorchen. Details, aber auch ein informativer Rundgang ließen
Leistung aber auch Problembereich des Klärwerkes deutlich werden.
Darüber berichtet der Ortsverein in einer Pressemitteilung.
49 Pumpwerke sorgen in Löhne dafür, dass das Abwasser
aus den Löhner Haushalten seinen Weg in die Kläranlage
findet. Aber nicht nur das Löhner Abwasser wird in der Kläranlage
gereinigt, auch die Gemeinde Kirchlengern pumpt ihr Abwasser nach
Löhne. Im Jahr 2010 wurden ca. 50.00000 Kubikmeter Abwasser
gereinigt.
Um dieses Abwasser wieder in die Natur entlassen zu dürfen
ist ein großer technischer und logistischer Aufwand notwendig.
Fehler oder Nachlässigkeiten werden nicht geduldet. Die Aufsichtsbehörden
überwachen ständig die Werte des Abwassers. Abwasserreinigung
geschieht in verschiedenen Stufen. In der mechanischen Reinigung
werden Grobstoffe, Sand und Fette aus dem Abwasser entnommen. In
der Biologischen Reinigung sorgen Bakterien für die Reinigung
des Abwassers. Hier ist es wichtig ständig optimale Bedingungen
für die kleinen Helfer zu haben. Nur wenn die Bakterien die
Schmutzstoffe im Wasser vollständig abbauen, gelingt die Reinigung
optimal. Am Ende werden die Phosphate noch chemisch ausgefällt.
Die Reinigungsleistung einer modernen Kläranlage ist durch
neue Anforderungen in den letzten Jahrzehnten gestiegen.
Auch bei Umbauten, Reparaturen und starken Wassermengen muss die
störungsfreie Funktion der Anlage gewährleistet sein.
Eine besondere Herausforderung stellen starke Regenfälle dar,
hierfür gibt es ein Pufferbecken, mit dem aber nur die Spitzen
abgefangen werden können.
Mit großem Erstaunen nahmen die Sozialdemokraten zur Kenntnis,
dass aus dem entstandenen Faulschlamm erhebliche Energie gewonnen
wird. Das Faulgas entsteht im Faulturm und durch zwei Blockheizkraftwerke
wird Wärme und Strom erzeugt.
Dadurch können jetzt schon 46 Prozent des Energiebedarfs der
Kläranlage gedeckt werden. Durch weitere Effizienzsteigerungen
ist es Ziel der WBL, den Energiebedarf zu 60 Prozent zu decken.
Gelungen ist es auch den Grundwasserverbrauch im Reinigungsprozess
so weit wie möglich zu reduzieren. Gereinigtes Abwasser wird
nach einer Aufbereitung (UV-Desinfektion) wieder in den Prozess
eingebracht.
Ziel ist es durch diese Effizienzsteigerungen die Kosten der Abwasserreinigung
aufzufangen.
Allerdings wurden den Sozialdemokraten auch deutlich, dass Gesetzesvorhaben,
die die Qualität der Reinigungsleistung verbessern sollen,
in der Regel zu neuer technischer Aufrüstung führen, die
nicht immer nur allein durch Effizienzsteigerungen im täglichen
Betrieb aufgefangen werden können.
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12 - Löhne und Gohfeld, Montag 24. Oktober 2011
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12 - Löhne und Gohfeld, Freitag 22. April 2011
Sparen nicht vernachlässigt
SPD Mennighüffen diskutierte Haushaltslage mit Kämmerer
und Bürgermeister
Löhne. Der SPD-Ortverein Mennighüffen diskutierte mit
Bürgermeister Heinz-Dieter Held und Kämmerer Bernd Poggemöller
die Haushaltslage und Perspektiven der Stadt. Die Konsolidierung
des Haushalts ist ein wichtiges Ziel unserer Politik, so Ortsvereinsvorsitzender
Christian Antl.
Wer glaube, das Thema Haushaltssicherung sei vernachlässigt,
der irre, versicherte Antl. Die SPD stehe hinter dem im letzten
Jahr beschlossenen Haushaltssicherungskonzept und unterstütze
dessen Fortschreibung. Ohne dieses Konzept wäre der Fehlbetrag
um 1,5 Millionen Euro höher, so Kämmerer Bernd Poggemöller.
Der Weg, das Haushaltssicherungskonzept fortzuschreiben und immer
wieder neue Aspekte zu prüfen, sei wichtig und richtig. Löhne
sei weiterhin im Nothaushalt, da ein Ausgleich bis 2014 nicht zu
erreichen ist.
Ursache für die schwierige Haushaltslage sei der Absturz der
Gewerbesteuer von 2007 bis 2009 von 18 auf 8 Millionen Euro. Die
Steuereinnahmen erholten sich nur langsam. Hier sei ein wichtiges
Handlungsfeld für den Bürgermeister und die Verwaltung.
Unternehmen müssen gehalten werden, Entwicklungsmöglichkeiten
für die Firmen geschaffen werden, eine gezielte Politik der
Ausweisung neuer Gewerbeflächen, möglicherweise Aufgabe
alter, nicht zur Verfügung stehender Flächen und die Förderung
der Ansiedlung von neuen Firmen muss Priorität haben,
zählte Antl auf. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Böhm
ergänzte: Dies ist kein Sprint, sondern und ein langer
und anstrengender Dauerlauf, der sich aber am Ende mehr auszahlt
als kurzfristige Heilsversprechen.
Auch sinkende Schlüsselzuweisungen machten der Stadt zu schaffen.
Hier macht sich die Änderung des Landes in der Bemessungsgrundlage
und des Bemessungsschlüssels mit einem Minus von fast 1,4 Millionen
bemerkbar. Ein Appell müsse an das Land gehen. Eine stärkere
Unterstützung der Kommunen durch das Land sei notwendig. Der
Trend, die Finanzströme aus dem ländlichen Bereich verstärkt
in die Ballungsräume fließen zu lassen, darf sich nicht
weiter fortsetzen oder es müssen Ausgleiche her, forderte
Antl, hier müssen sich unsere Abgeordneten weiter für
den ländlichen Raum einsetzen.
Der sinkenden Einwohnerzahl müsse entgegengearbeitet werden.
Weniger Einwohner bedeute weniger Schlüsselzuweisungen und
weniger Anteile an der Einkommenssteuer. Die Kosten für die
Infrastruktur blieben aber unverändert. Löhne sei mit
seiner guten sozialen Infrastruktur interessant für junge Familien.
Hier müssen mehr Bemühungen stattfinden, Leute vom
Wohnen und Leben in Löhne zu überzeugen, forderte
Antl.
Bei den Personalkosten sei ein positiver Trend zu verzeichnen,
obwohl in der Öffentlichkeit oft ein anderer Eindruck versucht
wird zu vermitteln. Die Nettostellenanzahl sei von 304,11 auf 302,88
gesunken. Trotz tariflicher Steigerungen habe sich eine Nettoersparnis
von über 70.000 Euro ergeben. Dieser Weg soll weiter fortgesetzt
werden. Die Personalkosten dürfen nicht weiter steigen,
fordern die Mennighüffer Sozialdemokraten.
Für die SPD vor Ort heiße es, durch die Fortschreibung
des Haushaltssicherungskonzeptes weitere Sparpotentiale zu erschließen.
Die Fortschreibung des Haushaltssicherungskonzeptes werde von 2010
bis 2014 über 10 Millionen Euro zur Verbesserung des Haushaltes
beitragen.
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12 - Löhne und Gohfeld, Dienstag 05. April 2011
Ein Ehrengast und viele Sorgen
Jahreshauptversammlung der SPD in Mennighüffen
Löhne (nw). Ehrungen gibt es häufiger bei einem SPD-Ortsverein.
Dass diese aber ein Bundestagsmitglied vornimmt, ist nicht die Regel.
Der heimische Abgeordnete Stefan Schwartze war jetzt Gast auf der
Jahreshauptversammlung der SPD in Mennighüffen.
Schwartze berichtete zunächst aus seiner parlamentarischen
Arbeit. Er erläuterte, dass die Situation in Berlin ein zähes
Ringen um die Zukunft der sozialen Sicherung ist. Die Diskussion
um Hartz IV sei nur ein Beispiel, wenn es um die Zukunft des Sozialstaates
gehe. Kranken- und Pflegeversicherung ständen ebenfalls vor
gewaltigen Herausforderungen. Ziel sei es weiterhin, allen Bürgern
den Zugang zu guter medizinischer Versorgung zu ermöglichen.
In der Rentenversicherung müsse es weiterhin eine auskömmliche
Rente für die Älteren geben und bezahlbare Beiträge
für die arbeitende Bevölkerung.
Bundespolitische Entscheidungen betreffen auch ganz konkret
die Städte und Gemeinden vor Ort , erläuterte Stefan
Schwartze. Die Beteiligung des Bundes an den Wohnungskosten
der Hartz-IV-Empfänger ist von großer Bedeutung für
die Kommunen vor Ort.
Viele Gemeinden, wie auch Löhne, seien an der Grenze ihrer
Leistungsfähigkeit angelangt. Der Bund solle die Gemeinden
entlasten und unterstützen, denn die soziale Sicherung sei
eine große Aufgabe der Kommunen. Die mehr als angespannte
Haushaltslage darf nicht zu einer Handlungsunfähigkeit der
Städte und Gemeinden führen, so die Mitglieder des
Ortsvereins Mennighüffen: Dieses möge der Bundesabgeordnete
bei seiner Arbeit in Berlin berücksichtigen.
Die internationalen Einsätze der Bundeswehr in Krisengebieten
wurden sehr strittig diskutiert. Die Zustimmung der SPD Fraktion
zu den Einsätzen habe man sich nicht leicht gemacht, argumentierte
Schwartze.
Dann nahm er die Ehrungen vor. Für 40 Jahre Mitgliedschaft
wurden auf der Jahreshauptversammlung Ulrich Blomenkamp, Sozialdezernent
der Stadt, sowie Ratsmitglied Manfred Beinke und Willi Huchzermeier
geehrt.
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Löhner Nachrichten, Montag 07. September 2009 Originalartikel
zum Download hier
Sozialdemokratische Hochburg
SPD-Ortsverein Mennighüffen feiert sein hundertjähriges
Bestehen
VON HENRIKE HOHMEYER
Löhne. Christian Antl, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Mennighüffen,
eröffnete die Feier zum 100-jährigen Bestehen, zu der
zahlreiche Sozialdemokraten, Vereinsvertreter und interessierte
Bürgerinnen und Bürger erschienen waren.
100 Jahre SPD in Mennighüffen, das ist schon ein ganz
besonderes Ereignis. Und es ist doppelt schön. Zum einen weil
nun seit einem ganzen Jahrhundert die SPD in Mennighüffen vertreten
ist, zum anderen natürlich, weil wir gerade erst durch die
letzte Kommunalwahl bestätigt wurden, freute sich Antl.
Nachdem im Anschluss an Antles Begrüßung der ehemalige
Vorsitzende Werner Hamel der verstorbenen Mitglieder gedachte, ergriffen
Vertreter einiger Mennighüffer Vereine das Wort, um zu gratulieren.
So bedankten sich der Vereinsring, der VfL Mennighüffen, der
RGZV Horst, die AWO und die Löschgruppe Mennighüffen der
Freiwilligen Feuerwehr für das stets offene Ohr
der SPD.
Für die spezielle Unterstützung sprach sich ein Vertreter
des Freundesreises Uhlenburg aus. Mit dem etwas umformulierten Zitat
Möge in eurer Partei niemals Friedhofsruhe herrschen
drückte die Schützengesellschaft Mennighüffen ihre
Glückwünsche aus.
Im Anschluss daran sprachen Vertreter der SPD. Stadtverbandsvorsitzender
Egon Schewe lobte den unermüdlichen Einsatz des SPD in
Mennighüffen und betonte die Lebendigkeit und Präsenz
des Vereins. Des weiteren sprachen Hans Stüwe (SPD-Kreistagsabgeordneter)
und der hiesige SPD-Bundestagskandidat Stefan Schwartze. Im Anschluss
an die Reihe von Ansprachen hörten die Besucher drei Impuls-Voträge.
Ingo Stucke, Mitglied der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche
von Westfalen und SPD-Ratsmitglied in Bielefeld, referierte unter
dem Motto 100 Jahre Solidarität über eben
diese. Einen kleinen Einblick in die Historie gab Hartmut Golücke,
stellvertretender Landrat des Kreises Herford und SPD-Kreistagsabgeordneter,
mit seinem Vortrag Vor 100 Jahren.
Den Abschluss bildete Wolfgang Böhm vom Ortsverein Mennighüffen.
Er ist unter anderem auch als Chronist des Vereins tätig und
gab Einblicke in 100 Jahre Sozialdemokratie in Mennighüffen.
Anschließend war Zeit für Diskussionen, aber auch für
ein gemütliches Bier.
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Alle
Kommunalwahlergebnisse aus Löhne
Ergebnisse
aus den Wahlbezirken hier
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2009 Neue Westfälische Löhner
Nachrichten, Montag 31. August 2009
Ein
Held erobert Löhne
Erdrutschsieg mit 48 Prozent über Kurt Quernheim / SPD stärkste
Fraktion
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Löhner Nachrichten, Dienstag 01. September 2009
VON DIRK WINDMÖLLER
UND MARTIN FRÖHLICH
Löhne. In der Formel 1 würde man von einem Start-Ziel-Sieg
sprechen. Heinz-Dieter Held (SPD) hat gestern Abend haushoch mit
48 Prozent der Stimmen die Bürgermeisterwahl gewonnen. Schon
im ersten ausgezählten Wahlbezirk, der um kurz vor acht auf
der Leinwand aufleuchtete, lag er deutlich vor seinem Widersacher
Kurt Quernheim. daran änderte sich nichts mehr. Um 20.43
Uhr schritt der bisherige Amtsinhaber dann gesenkten Kopfes zur
Gratulation.
Ich bin überwältigt von alle den Glückwünschen,
sagte Held wenige Minuten, nachdem sein Sieg feststand. Er habe
sich gute Chancen in einem Kopf-an-Kopf-Rennen ausgerechnet, doch
nie auf einem solchen Erdrutschsieg spekuliert. Fast 13 Prozent
lag er vor Quernheim und das bei insgesamt fünf Kandidaten.
Friedel Bünz, Leiter des Büros des Rates, schlug Heinz-Dieter
Held auf die Schulter: Chef!, rief er ihm zu und lachte.
Es war klar was er meinte: In die Schlange der Gratulanten im
Ratssaal hatten sich zuallererst viele Mitarbeiter der Stadtverwaltung
eingereiht. Dass sie in der Mehrheit einen Wechsel an der Spitze
des Hauses herbeigesehnt hatten, war offensichtlich.
Auch viele andere Löhner entschieden sich gegen eine zweite
Amtszeit für Kurt Quernheim und für den Rathausrückkehrer
Heinz-Dieter Held. Der 61-Jährige war bis 2005 Beigeordneter
und Kämmerer.
Jetzt kehrt er zurück als Bürgermeister für die
nächsten sechs Jahre. Ich freue mich auf die Aufgabe,
sagte er der Neuen Westfälischen.
Noch aber sei er Privatmann. Für genau acht Tage, denn am
7. September tagt der städtische Wahlausschuss und wird Held
aller Voraussicht nach als Bürgermeister bestätigen.
Er sei dankbar für die großartige Unterstützung
durch die SPD und viele andere, sagte Held nach der Wahl. Er freue
sich besonders, dass er und die SPD diesmal auch Wahlbezirke gewonnen
haben, die noch vor fünf Jahren an die CDU gefallen waren.
Er glaube, dass die mehreren tausend Gespräche an den Haustüren,
die er mit den Löhnern geführt habe, sich ausgewirkt
hätten. Da habe ich mit meiner Art doch viele erreicht.
Dennoch habe er umso näher die Wahl rückte, zunehmend
gezweifelt. Aber das ist wohl normal. Eines aber stritt
Held vehement ab. Er empfinde keine Genugtuung gegenüber
Kurt Quernheim. So etwas werden Sie von mir nicht hören.
Unter Quernheims Ägide war Held per Ratsbeschluss in den
vorzeitigen Ruhestand geschickt worden. Das ist abgehakt.
Wahlverlierer Kurt Quernheim gab sich gelassen. Mit einem
so großen Unterschied habe ich nicht gerechnet, dafür
gibt es keine sachliche Erklärung, so Quernheim. Vielleicht
habe ihm im Jahr 2004 die Wechselstimmung geholfen, als der SPD
auch in Löhne kräftiger Wind ins Gesicht wehte. Aber
was hilfts. Ich habe eine Niederlage erlitten. Aber das
ist mir als Privatmann und Fußballer schon häufiger
passiert. So ist halt das Leben. Daran werde ich nicht zu Grunde
gehen. Quernheim holte von 22 Wahlbezirken nur einen einzigen.
Er zog dennoch eine positive Bilanz der letzten fünf Jahre.
Das hat viel Spaß gemacht. Besonders die Begegnung
mit den Menschen und deren Anerkennung und Zuneigung.
Natürlich feierte auch Altbürgermeister Werner Hamel
den Sieg seiner Partei und ihres Kandidaten. Ich bin überglücklich.
Ich hätte nicht gedacht, dass es so deutlich ausgeht.
Er ging davon aus, dass Quernheim sich mit seiner Position zum
Verbrauchermarkt und Halstern und zur Schweinemastanlage sehr
geschadet habe. Sein Verhalten war auch sonst nicht immer
glücklich, sagte er und rief im Weggehen einem Bekannten
zu: Jetzt kann ich endlich wieder ins Rathaus gehen.
Kreistagswahl: SPD in Löhne deutlich vorn
Drei von vier Direktmandaten an Sozialdemokraten
Löhne (jn). Die Wahlen zum Kreistag endeten in Löhne
mit einem deutlichen Sieg der SPD. Die Sozialdemokraten holten
drei von vier Direktmandaten.
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Am meisten freute sich Christian Antl, der vor fünf
Jahren im Wahlbezirk Mennighüffen noch seinem CDU-Konkurrenten
Hans-Henning Blomeyer klar unterlegen war. Diesmal jedoch
behielt Antl mit 42,87 Prozent klar die Nase vorn (Blomeyer
33,03 %).
Einen noch deutlicheren Erfolg für die SPD feierte
die erstmals angetretene Christina Nesenhöner im Wahlbezirk
Löhne-Bahnhof und Obernbeck. Mit 42,08 Prozent erhielt
sie fast zehn Prozentpunkte mehr als die langjährige
CDU-Kreistagsabgeordnete Beate Abke (32,92).
Das dritte Direktmandat für die Sozialdemokraten eroberte
Gertrud Robbes in Löhne-Ort und Wittel. Mit 40,85 Prozent
distanzierte sie ihren CDU-Konkurrenten Ulrich Hermeier
(34,74 %).
Äußerst spannend verlief die Kreistagswahl in
Gohfeld zwischen Helga Kämper (CDU) und Anil Sehirli
(SPD). Im Wahllokal Grundschule Gohfeld I passierte es sogar,
dass beide exakt die gleiche Stimmenzahl erhielten (je 231
bzw. 36,61 Prozent). In der Gesamtauszählung gewann
Kämper schließlich mit 37,94 Prozent gegenüber
35,11 Prozent von Sehirli.
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Der nicht auf der SPD-Reserveliste abgesicherte Anil Sehirli
verpasst damit ein Mandat. Für die CDU ziehen Beate Abke
und Hans-Henning Blomeyer dank ihre guten Listenplätze hingegen
erneut in den Kreistag ein.
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Löhner Nachrichten, Donnerstag 04. Juni 2009
Soziales Europa als nächstes Projekt
SPD-Kandidat Christoph Dolle Gast beim Ortsverein Mennighüffen
Löhne (nw). Besuch aus Europa hatte der SPD-Ortsverein
Mennighüffen in seiner jüngsten Sitzung. In Christoph
Dolle stellte sich der heimische Kandidat der Sozialdemokraten für
die Europawahl am kommenden Sonntag, 7. Juni, den Genossen vor.
Der Referendar am Landgericht Bielefeld mit Wohnsitz in Warburg
möchte die Interessen für Ostwestfalen-Lippe in Europa
vertreten. Er will sich für ein soziales Europa einsetzen:
Nach der Schaffung eines Binnenmarktes, einer gemeinsamen
Währung und der friedlichen Einigung des Kontinents durch die
Erweiterung nach Osten muss die Arbeit an einem sozialen Europa
das große Integrationsprojekt der nächsten Jahre sein,
sagt Dolle. Es gebe eine große soziale Ungleichheit in der
Union aber auch innerhalb Deutschland. Dieses Manko möchte
der Kandidat bekämpfen. Christoph Dolle tritt das Erbe von
Mechthild Rothe an und will sich im Sinne seiner Vorgängerin
für erneuerbare Energien und eine gesamteuropäische Klimapolitik
einsetzen. Der 32-Jährige sieht seine Schwerpunkte weiterhin
in der Bildungs- und Arbeitspolitik. Ich kämpfe für
fairen Lohn, Chancengleichheit, Strukturwandel und Innovation. Ich
werde dafür sorgen, dass Europäische Förderprogramme
auch in Ostwestfalen greifen und zum Wohl der zwei Millionen Menschen
in unserer Region eingesetzt werden. Dolle fand für seinen
Vortrag den Beifall von etwa 50 Zuhörern.
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Löhner Nachrichten, Mittwoch 08. April 2009
Unvollendeter Ausbau
SPD: Verkehrssituation in Mennighüffen verbessern
Löhne (nw). In einer Pressemitteilung äußert sich
die SPD zur Verkehrssituation auf der Wulferdingsener Straße.
Die begründete Angst der Anlieger der Wulferdingsener Straße
und der Straße Im Sundern vor dem zunehmenden
Verkehr bekomme immer mehr Konturen. Nach wie vor rausche der Verkehr
vorbei, teilweise mit hoher Geschwindigkeit.
Ein langes Strück der Landstraße 774 ist ein Bereich
außerhalb geschlossener Ortschaft, 70 Stundenkilometer sind
jetzt noch erlaubt, es waren auch schon 100 km/h.
Dazu komme jetzt die Aussage des Landesbetriebs Straßen,
diese Straße zur Umfahrung für die Vollsperrung der Eidinghausener
Straße zu machen.
In Gesprächen brächten die Anwohner ihr Entsetzen zum
Ausdruck. Schon jetzt habe der Verkehr dramatisch zugenommen. Bei
Begegnungsverkehr sei kein Platz mehr für andere Verkehrsteilnehmer.
Den Anliegern sei versichert worden, dass diese Straße kein
Schulweg sein könne. Doch das helfe niemandem.
Die Löhner SPD-Fraktion war tätig geworden und hat das
Anliegen in die Gremien gebracht, doch passiert sei nichts. Im Gegenteil:
Der Ausbau auf Oeynhausener Seite macht jetzt Sinn, wenn man
weiß, was auf Wulferdingsen zukommt!, so Fraktionsvorsitzender
Wolfgang Böhm.
Auch der SPD-Spitzenkandidat Heinz-Dieter Held macht deutlich,
dass hier die beiden Städte eine Verpflichtung hätten:
Hier muss schnellstens kooperiert werden. Es kann nicht sein,
dass der Ausbau eines Rad- und Fußweges an der Kreisgrenze
aufhört. Auch die Löhner Bürger brauchen Sicherheit.
Viele Fahrer, die ortsunkundig sind, rechneten gar nicht mit Fußgängern
und Radfahrern. Und die Zahl dieser Fahrer werde steigen. Es müss
etwas geschehen, die Anlieger fühlten sich nicht mehr sicher.
Die Anlieger seien für einen provisorischen Rad- und Fußweg,
damit sie auch nicht mehr um ihre Kinder fürchten müssten.
Doch Ratsmitglied Manfred Beinke hat da so seine Zweifel: Mit
dem steigenden Verkehr steigt auch das Gefahrenpotential.
Die SPD werde verstärkt handeln, dass dieser unbeendete Ausbau
nicht zu einem explosiven Schilda werde. Denn nach Meinung der SPD
sind die schwächsten Verkehrsteilnehmer die Leidtragenden.
Für die SPD komme zudem immer mehr die Dramatik des Nordumgehungsbaues
zu Tage.
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Löhner Nachrichten, Dienstag 07. April 2009
Halstern ist ohnehin Nebenzentrum
Sanierung des Nagel-Geländes bleibt Thema
Löhne (nw). Die SPD kämpft weiter um eine Sanierung des
ehemaligen Nagel-Geländes in Halstern. Der Ortsverein Mennighüffen
erklärte jetzt: Es gehört zu den Aufgaben der Stadt,
den Bürgern Lebensqualität zu geben und nicht zu nehmen,
so Christian Antl, Ortsvereinsvorsitzender.
Dazu gehöre auch ein Markt mit einer Größe von
knapp 800 Quadratmetern, wie es der Rat 2008 beschlossen habe. Es
sei nicht nachzuvollziehen, dass eine Bauruine auf immer und ewig
Ziel von Planungen sei. Immerhin müssten Altlasten bedacht
werden. So komme nicht jede Bebauung in Betracht.
Sehr wohl sei aber eine Marktbebauung problemlos möglich.
Dieses Konzept hat der Rat 2005 auch so beschlossen,
so Antl. Sicherlich wolle niemand den Kern in Mennighüffen
schwächen, doch den Menschen in Halstern müsse fußläufige
Versorgung zukommen.
Ratsmitglied Manfred Beinke stellte heraus, dass allein 13 Ladenlokale
vom Autohandel über einen Wollladen nebst anliegenden Gewerbebetrieben
Halstern ohnehin zu einem Nebenzentrum machten. Auch Wolfgang Böhm,
Vorsitzender der Ratsfraktion, verdeutlichte, dass die Verwaltung
mit dem Bürgermeister an der Spitze Augenmaß walten lassen
müsse: Letztlich darf das nicht in rechtliche Auseinandersetzungen
münden, die sich lange hinziehen. In dieser Zeit geschieht
nichts. Der Investor habe nach wie vor großes Interesse
an dem Standort erklärt und deutlich gemacht, dass der Einzugsbereich
des Marktes weit über Halstern Richtung Wulferdingsen und Hüllhorst
hinausgeht. Deshalb müsse auch eine Rechnung unter dieser Voraussetzung
aufgestellt werden.
Für die SPD ist Eile in den Entscheidungen geboten. Lange
genug habe das Gelände brach gelegen. Zudem müssten die
Anlieger wissen, was direkt vor ihrer Haustür geschehen soll.
Sturheit ist hier nicht angebracht. Vielleicht hilft es, noch
einmal die beschlossenen Pläne anzuschauen, mahnt Heinz-Dieter
Held, SPD-Kandidat, an.
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Löhner Nachrichten, Donnerstag 19. März 2009
Urgesteine der SPD
Mennighüffener Sozialdemokraten ehren vier Genossen für
40-jährige Mitgliedschaft

Löhne (nw). Ehrungen langjähriger und verdienter Mitglieder
und die bevorstehende Kommunalwahl standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung
des SPD-Ortsvereins Mennighüffen. Wolfgang Böhm, Fraktionsvorsitzender
der Sozialdemokraten im Löhner Stadtrat, nahm zu einigen kommunalpolitischen
Themen Stellung.
Nachdem die SPD-Fraktion Bürgermeister Kurt Quernheim
im Rat zu Recht vorhalten musste, dass er Wirtschaftsförderung
so gut wie gar nicht betrieben hat und die Gewerbesteuereinnahmen
immer geringer werden, macht er sechs Monate vor der Wahl die Rolle
rückwärts, so Böhm. Quernheim installiere ein
neues Referat für Grundsatzfragen, Liegenschaften und Wirtschaftsförderung.
Zu Beginn seiner Amtszeit habe er das als überflüssig
angesehen und abgeschafft. Es ist ein letzter Versuch noch
zu retten, was möglicherweise nicht mehr zu retten ist. Wenn
er sich von der selbst erklärten Chefsache verabschiedet, ist
das ein deutliches Signal.
Fatal werde es bei der Einladung aus Spittal zum diesjährigen
Salamancafest. Bürgermeister Quernheim gefährde ganz bewusst
und massiv eine 35-jährige Partnerschaft zwischen Spittal und
Löhne, so Böhm.
Karl-Heinz Bernsmeier, Vorsitzender des Kulturausschusses, stellte
die Planung für die Investorenwiese vor. Ein Segen sei das
Geschenk von Professor Findeisen für die Stadt Löhne schon:
Doch dass auf unsere Kommune auch nicht unerhebliche Kosten
zukommen, dies muss man sich aus den Unterlagen mühsam herausholen
oder es wird verschwiegen. Warum werde nicht offen darüber
gesprochen, dies sei doch auch sicherlich im Sinne des Spenders.
Im übrigen sei die SPD nicht besonders glücklich mit der
vorgesehenen Restbebauung der Investorenwiese. Hier
solle vom Investor das kleinste vorstellbare Bebauungskonzept umgesetzt
werden. Leider sei die einzige Alternative dazu, aus der Restfläche
einen Park zu gestalten.
Für 40-jährige Mitgliedschaft in der SPD ehrte der Ortsverein
Ursula Deppe, Ilse Rosocha, Arno Janitschke und Karl-Heinz Dedert.
Sie erhielten je eine Urkunde und einen Blumenstrauß. Ihr
seit Urgesteine der Sozialdemokratie, so Vorsitzender Christian
Antl.
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Löhner Nachrichten, Freitag 20. März 2009
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Löhner Nachrichten, Donnerstag 19. März 2009
SPD tritt für Ulenburger Sommertheater ein
Willkürliche Kürzung des Kulturetats bemängelt
VON DANIEL FREESE

Löhne. Bei der Rathaussanierung wird mit Millionen Euro
geklotzt. Aber im Bereich Kultur wird vom Bürgermeister bestenfalls
gekleckert. So kommentierte Wolfgang Böhm, Fraktionsvorsitzender
der SPD im Löhner Rat, die Kürzung der städtischen
Kulturausgaben um mehr als zehn Prozent. Unter anderem soll den
geplanten Sparmaßnahmen die Sommertheaterreihe an der Ulenburg
zum Opfer fallen. In einer Pressemitteilung wenden sich Böhm
und weitere führende Löhner Sozialdemokraten nachdrücklich
gegen diesen Einschnitt.
Es handelt sich bei den Einsparungen um 7.500 Euro. Diese
Summe zu streichen ist wie mit Eierlöffeln gegen eine Sturmflut
anzuschöpfen, so SPD-Stadtverbandsvorsitzender Egon Schewe.
Es handle sich um einen vergleichsweise kleinen Betrag, der aber
besonders große Wirkung habe. Diese Meinung vertritt auch
SPD-Bürgmeisterkandidat Heinz-Dieter Held: Das Sommertheater
an der Ulenburg ist von hohem Wert, es ist ein weicher Standortfaktor.
Wer die Ulenburg abwertet, mindert damit die Attraktivität
der gesamten Stadt und nimmt den Bürgern Lebensqualität.
Karl-Heinz Bernsmeier, SPD-Ratsmitglied und Vorsitzender des Kulturausschusses,
bezeichnet die Kürzung des Kulturetats um volle zehn Prozent
als vollkommen willkürlich. Eine solche Fehlentscheng
könne nur von jemanden getroffen werden, der nicht um die kulturelle
Besonderheit Löhnes im Kreis Herford wisse.
Einer solchen Einsparlogik muss verantwortungsvolle Politik
den Riegel vorschieben fordern die Sozialdemokraten. Besonders
für junge Familien muss Löhne attraktiv bleiben. Dafür
stehen wir ein, versichert Egon Schewe. Die SPD werde sich
entschieden gegen die unverhältnismäßigen Streichungen
stellen.
Wolfgang Böhm verspricht: Wir werden im Kulturausschuss
und wenn nötig auch im Stadtrat einen Antrag für den Erhalt
des Ulenburger Sommertheaters stellen. Die Sommertheaterreihe als
Stück der kulturellen Identität unserer Stadt muss für
die Löhner Bürger erhalten werden.
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Löhner Nachrichten, Montag 16. Februar 2009
Unerträglich und hoch gefährlich
Die SPD-Mennighüffen fordert einen provisorischen Rad und
Fußweg auf der Südseite der Werster Straße
Löhne (nw). Zum wiederholten Mal beschäftigte sich die
SPD Mennighüffen mit der Verkehrssituation auf der Werster
Straße im Bereich der künftigen Autobahntrasse der Nordumgehung.
Darüber berichtet der SPD-Politiker Karl-Heinz Bernsmeier in
einer Pressemitteilung.
Von Werste aus kommend endet der Fuß- und Radweg vor der
scharfen, völlig unübersichtlichen Kurve der Werster Straße
vor der Ortseinfahrt Mennighüffen. Nach dem abrupten Ende des
gut ausgebauten Teilstückes des Rad- und Fußweges auf
der Südseite der Werster Straße könnten sich die
Nutzer noch einige Meter auf einem provisorischen Trampelpfad bewegen.
Doch kurz vor der Kurve sei endgültig Schluss ein tiefer Graben
zwinge die Nutzer an dieser Stelle die Straße zu überqueren
und sich direkt auf der Werster Straße fortzubewegen. Ein
risikoreiches Spießrutenlaufen beginne.
Die Straße ist total abschüssig, insbesondere
der Fahrradfahrer bewegt sich entweder auf dem geteerten Fahrkörper
in Konkurrenz mit den dort relativ schnell fahrenden Kfz (70 kmh
Zone) oder am Rande des Grabens auf einem Schlammstreifen, auf dem
das Abrutschen in den Graben droht, so Bernsmeier.
Kämen dann noch in der dunklen Jahreszeit die zusätzlichen
Gefahrenpotenziale wie Blendwirkung durch Autoscheinwerfer, schlechtere
Sicht durch Regen, Schneereste, die die Fahrbahnbreite noch weiter
einschränken und Eisglätte dazu, werde die Lage unerträglich
und hoch gefährlich. Autofahrer, die diese Strecke nutzen,
haben selbst ein ungutes Gefühl in diesem Straßenbereich.
Sind doch Fußgänger und Radfahrer mit dunkler Bekleidung
häufig erst im letzten Augenblick wahrzunehmen meint
Bernsmeier.
Verschärfen werde sich die Situation noch durch den baldigen,
scheinbar nicht mehr aufzuhaltenden Bau der Nordumgehung und dem
dann damit verbundenen intensiven Baufahrzeugverkehr.
Wir fordern deshalb nochmals und dringend die Straßenverwaltung
NRW auf, in diesem Bereich einen provisorischen Rad- und Fußweg
auf der Südseite der Werster Straße anzulegen. Oder müssen
hier erst Menschen zu Schaden kommen damit hier etwas getan wird?
Notfalls soll die Stadt Löhne die Kosten für eine Zwischenfinanzierung
übernehmen fordert Bernsmeier.
Es sei auch nicht einzusehen, dass für den Bau der Nordumgehung
Millionenbeträge verbaut würden und für diese Maßnahme
keine wenige Tausend Euro bereitgestellt würden. Außerdem
sei es kein hinausgeworfenes Geld, müsse an dieser Stelle,
spätestens im Zusammenhang mit dem Bau der Nordumgehung dieses
restliche Teilstück der Werster Straße ja sowieso endausgebaut
werden.
Dazu sei es auf jeden Fall notwendig, die vorhandenen Seitengräben
zu verrohren. Es gibt also aus unserer Sicht keinen triftigen
Hinderungsgrund hier nicht umgehend tätig zu werden. Der bereits
im Jahr 2004 eingebrachte Antrag der SPD muss daher dringend bestätigt
werden.
© 2008 Neue Westfälische
Löhner Nachrichten, Donnerstag 24. April 2008
Held stellt Themenkatalog vor
Bewerber um Bürgermeisteramt zu Gast bei Mennighüffener
SPD
Löhne (nw/trau). Der designierte Bürgermeisterkandidat
der SPD für 2009, Heinz-Dieter Held, hat seien Tour durch die
Ortsvereine begonnen. Er wirbt um Unterstützung für die
offizielle Kandidatenkür bei der Stadtverbandsdelegierten-Konferenz.
Den Auftakt machte Held beim Ortsverein in Mennighüffen.

Als Bürgermeister möchte und muss ich für
alle Löhner da sein, so Held. Für meine Kandidatur
bewerbe ich mich als Sozialdemokrat. Dort sind die Grundwerte der
sozialen Gerechtigkeit, der Freiheit und der Solidarität verankert,
der wir im Gemeinwesen unserer Stadt dringend bedürfe.
Konkrete Ziele lassen sich laut Held aus den Grundwerten für
eine neue Politik im Rathaus ableiten. Der Politikstil müsse
wieder durch stärkeres Miteinander geprägt werden. Ein
vergiftetes und von Misstrauen geprägtes Klima im Stadtrat
müsse überwunden werden.
Held weiter: Wir müssen uns der Aufgabe des demographischen
Wandels in der Gesellschaft stellen, Lösungen erarbeiten. Deshalb
ist es erforderlich, die Entwicklung zu einer kinder- und familienfreundlichen
Stadt voranzutreiben. Auf der anderen Seite werde die Zahl
der Senioren in Löhne zunehmen. Auch für diese Bürger
könne die Stadt etwas bieten. Die ehrenamtliche Seniorenarbeit
muss gestärkt werden, forderte Held: Wohnortnahe
Versorgung und die Mobilität der Senioren sollen verbessert
werden.
Als weitere Ziele umschrieb der Kandidat: Die Löhner
Schullandschaft mit allen Schulformen muss erhalten bleiben. An
der ortsnahen Versorgung mit Grundschulen und Kindergärten
wird festgehalten. Um Kindern und Jugendlichen eine Perspektive
zu bieten, seien Investitionen in Gebäude und Ausstattung unerlässlich.
Löhner Schulabgänger in einen Ausbildungsplatz zu bringen,
stehe oben auf seiner Agenda, so Held.
Nach Helds Meinung hat eine starke Sozialpolitik Löhne immer
ausgezeichnet. Zur Unterstützung von Kindern aus sozial schwachen
Familien werde es weitere Programme geben.
Auch die Daseinsvorsorge gehöre in die Hand der Kommune. Die
Versorgung der Bürger mit Trinkwasser muss in der Hand der
Stadt bleiben. Kein Unternehmer soll dadurch Profit auf Kosten der
Einwohner machen. Das Gleiche gelte für die Abwasserentsorgung.
Versorgungssicherheit sei das höchste Ziel der Betätigung
der Kommune.
Notwendig sei auch ein verstärktes Engagement für Umwelt
und Ökologie. Eine Energieberatung ist notwendig, die
den Bürgern vor Ort zur Seite steht. Projekte wie die Bürgersolaranlage
sollen weiter unterstützt werden. Die Anträge zum Bürgerwald
und zur Waldvermehrung müssen aufgegriffen werden. Natur
habe auch Naherholungswert. So habe man mit der Aqua Magica ein
attraktives Naherholungsgebiet im Umfeld der Löhner und Bad
Oeynhauser Kliniken geschaffen.
Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung sind andere wichtige
Faktoren, nach Meinung Helds. Wirtschaftsförderung ist
Chefsache. Hierfür muss im Rathaus Kapazität vorhanden
sein. Mit einem kompetenten Team im Rücken müsse
die Akquise für Grundstücke für neue Betriebe oder
Betriebserweiterungen in der Stadt aktiv betrieben werden.
Zum Thema Stadtentwicklung gehören für den früheren
Kämmerer gleichberechtigt neben der Innenstadt auch die Ortsteile.
Die letzten Jahre der Löhner Politik sind leider durch
Stagnation geprägt, bedauert Held. In Löhne
ist nichts weitergedacht, entwickelt oder geschaffen worden.
Der Ortsvereinsvorsitzende Christian Antl erklärte, dass die
SPD in Mennighüffen den Kandidaten Held unterstützen werde
und sich mit dessen politischen Zielsetzungen identifizieren könne.
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