
Neue Ausgabe der Ortsvereinszeitung in Kürze
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Radweg in voller Länge
Börstelstraße: SPD nennt Verwaltungspläne "halbe Sache"Löhne. "Keine halben Sachen." Das ist die Forderung des SPD-Ortsvereins Mennighüffen zum Ausbau der Börstelstraße mit einem Radweg. Der Bau des Radwegs entlang der Börstelstraße zwischen Ortsausgang Mennighüffen und Kreisverkehr Brückenstraße wird schon seit Langem von den Sozialdemokraten gefordert. Für Radfahrer ist die Strecke bei Dunkelheit und Regen lebensgefährlich.
Schon bei Tage gibt es auf dieser viel befahrenen Strecke genug Probleme, die Fahrbahn ist in einem katastrophalen Zustand. Autofahrer und Radfahrer müssen Schlaglöchern ausweichen und eine Beleuchtung fehlt. "Dass es hier noch nicht zu mehr Unfällen mit Radlern gekommen ist, grenzt an ein Wunder", so Ortsvereinsvorsitzender Christian Antl. "Die Situation für Radfahrer muss für die gesamte Strecke vom Ortsausgang Mennighüffen bis zum Kreisel Brückenstraße verbessert werden." Ratsmitglied Monika Finke ist sich da mit vielen Bürgern einig.
"Bürgermeister Quernheims Verwaltung möchte nur den Ausbau der Börstelstraße vom Ortsausgang Mennighüffen bis zum Bach bei Continental, weil vielleicht durch den Bau der Nordumgehung irgendwann das letzte Wegstück neu überplant werden müsste. Das ist nicht hinnehmbar", so Finke. Sie fordert eine sichere Lösung für Radfahrer auch auf dem Teilstück bis zum Kreisverkehr Brückenstraße. Die Zerschneidung der Börstelstraße durch die Nordumgehung dürfe nicht bedeuten, dass hier Sicherheit für Radfahrer zweitrangig ist oder in eine ferne Zukunft fällt.
"Wir können uns nicht durch die Zerschneidung Löhnes durch die Nordumgehung diktieren lassen, ob und wann etwas für die Sicherheit der Radfahrer geschieht", so Ratsmitglied Wolfgang Böhm.
Der SPD-Ortsverein Mennighüffen spricht sich gegen die Überführung der städtischen Wohnungen in die Wirtschaftsbetriebe Löhne sowie einen damit verbundenen Teilverkauf aus.
Ein Sanierungskonzept ohne Teilverkauf ist von der Verwaltung zu erarbeiten und dem Rat zur Entscheidung vorzulegen. Zeitgemäße Ausstattung und Wohnungsgröße ist dabei zu berücksichtigen. Des Weiteren wird gefordert, dass ebenfalls ein sozialpolitisches Konzept in Bezug auf den städtischen Wohnungsbestand vorgelegt wird.
1.
Bei einer Übertragung auf die Wirschaftsbetriebe verliert der Rat und somit die gewählten Vertreter der Löhner Bürgerinnen und Bürger den direkten Einfluss auf den Immobilienbesitz der Stadt. Bei Verkäufen von Wohnungen hat der Rat dann keinen bestimmenden Einfluss mehr.
Vermögen und Leistung werden der Kontrolle des Rates entzogen. Das bedeutet letztendlich den Verlust demokratischer Einflussnahme. Dieser große Immobilienbestand von über 500 Wohnungen muss weiterhin den Vertretern der Bürgerinnen und Bürger unterstehen und darf nicht nur administrativen Handeln unterliegen.2.
Bei einem Teilverkauf von städtischen Wohnungen werden deren Mieterinnen und Mieter einer ungewissen Zukunft überlassen. Betroffen sind vor allem viele Seniorinnen und Senioren, die schon seit Jahrzehnten dort ihr Domizil haben.
Zukünftig werden größere Bevölkerungsanteile auf preiswerten Wohnraum angewiesen sein. Auch in Löhne ist längst zu erkennen, dass größere Bevölkerungsschichten zunehmend verarmt sind bzw. auch noch verarmen werden. Hier sollte auch die konservative Ratsmehrheit vorausschauend Verantwortung für die Menschen übernehmen. Wir fordern in diesem Zusammenhang ein vorsorgendes Wohnungskonzept für unsere Stadt.3.
Die städtischen Wohnungen haben eine wichtige sozialpolitische Funktion in der Stadt. Sozialdemokratische Politik war es bisher immer, günstigen Wohnraum zur Verfügung zu stellen, um auch schwächeren Mitgliedern der Gesellschaft angemessenen und bezahlbaren Wohnraum anzubieten.
Dieser wichtigen sozialpolitischen Aufgabe darf sich auch die konservative Ratsmehrheit nicht entledigen. Städtische Wohnungen dürfen nicht auf ökonomische Werte reduziert werden.4.
Die Überführung der Wohnungen in die Wirtschaftsbetriebe und der Teilverkauf von Wohnungen beinhalten kein Konzept, welche Aufgabe und Funktion das Immoblienvermögen in Zukunft haben sollen.
Auch ist unklar, welche und wie viele Wohnungen verkauft werden sollen.
Der angestrebte Teilverkauf und die daraus erzielte Erlöse würden nie ausreichen, um eine Sanierung eines mehrheitlich im Stadteigentum verbleibenden Wohnungsbestandes zu ermöglichen.
Das Gewässerentwicklungsprojekt Weser.Werre.Else stand im Mittelpunkt der letzten Monatsversammlung des SPD-Ortsvereins Mennighüffen. Ralf Isemann von den Wirtschaftsbetrieben der Stadt Löhne stellte das umwelt- und sozialverträgliche Projekt der Versammlung vor. Dazu wurde vorweg eine Besichtigung der naturnahen Umgestaltung des Rehmerloh-Mennighüffer-Mühlenbaches vorgenommen. In Höhe des Familienfriedhofes Esser erhält dieser Bach einen neuen natürlichen Verlauf.
Im WWE-Projekt arbeiten über 100 Menschen in den beiden Kreisen Herford und Minden-Lübbecke. Nicht nur die Kreise sondern auch alle dazugehörigen Städte und Gemeinden sind beteiligt. Dazu kommen nach Naturschutzverbände, Beschäftigungsträger und Wasserverbände. Die jährlichen Kosten in Höhe von 3,4 Mill. € werden zu 80% vom Land Nordrhein-Westfalen getragen. Dafür können dann nicht nur 100 Menschen Arbeit finden sondern es wird auch viel für den Gewässerschutz und für den Hochwasserschutz getan. Gerade in Löhner Siedlungsgebieten wie zum Beispiel am Mühlenbach in Löhne-Bahnhof oder am Osterbach in Melbergen konnten schon viele Engpässe beseitigt werden. Die Landesförderung steht allerdings zur Zeit auf wackligen Füßen und ist nur noch bis Jahresende gesichert. Es gibt noch keine positiven Signale aus Düsseldorf für die Förderung ab 2007. Die Genossen sprachen sich einhellig für das sinnvolle Projekt aus und sagten ihre Unterstützung zu. Ortsvereinsvorsitzender Christian Antl: "Wir werden mehr an die Öffentlichkeit gehen und für das Projekt werben. Hier darf die Landesregierung einfach nicht kürzen".
Zum Bild (von links:) Ortstermin am Bach: Monika Finke, Helmut Sturhan, Kerstin Hamel, Erich Wiebke, Wolfgang Böhm, Christian Antl, Ralf Isemann
Löhne-Mennighüffen. Große Sorgen macht sich der SPD-Ortsverein Mennighüffen um den Einmündungsbereich Frieweg/ Bergkirchener Straße. Mit der Querungshilfe auf der Bergkirchener Straße ist der Bereich für Fußgänger etwas entschärft, doch hohe Geschwindigkeiten und zunehmender Fahrzeugverkehr lassen diesen Bereich zunehmend auch für die schwächsten Verkehrsteilnehmer wieder gefährlicher werden.
Genauso wird es für Fahrzeuge aller Art zu einem gefährlichen "Spiel", aus dem Frieweg in die Bergkirchener Straße abzubiegen. Die Übersichtlichkeit fehlt, in der dunklen Jahreszeit steigert sich das Gefahrenmoment zunehmend, davon konnten sich Mitglieder des SPD-Ortsvereins Mennighüffen mit Christian Antl (Ortsvereins-vorsitzender) und Wolfgang Böhm (stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD im Rat) an der Spitze ein beredtes Bild machen. Das Abbiegen aus dem Frieweg wird zur Mutprobe. Reifen quietschen zu jeder Tages- und Nachtzeit, davon berichteten Anlieger. Auch in den letzten Wochen ist es mit Blechschäden wohl glimpflich abgelaufen. "Doch da besonders der LKW-Verkehr Richtung Minden Besorgnis erregend zugenommen hat, brauchen wir neue Lösungen!", so Ratsfrau Monika Finke. Karl-Heinz Bernsmeier hält eine Lösung mit Spiegeln wenigstens für eine zu überdenkende Möglichkeit: "Auch wenn diese Variante offensichtlich in Löhne nicht geliebt wird, aber sie könnte hier erheblich helfen!" Diese Idee soll durch die Fraktion der SPD der Verwaltung mit auf den Weg gegeben werden.
Machen sich große Sorgen: von links Helmut Sturhan, Manfred Messer, Karl-Heinz Bernsmeier, Kerstin Hamel, Christian Antl, Erich Wiebke, Werner Kubin, Monika Finke, Wolfgang Böhm
.......................Bad Oeynhausen ist ganz Ohr....
zur Internetseite gehrt es hier....die optimale Trassenführung der NOhrdumgehung ist hier deutlich erkennbar. Überall gut zu hören...
"Interessen der Bürger vertreten" Sozialdemokraten in Mennighüffen sind weiterhin gegen den Bau der Nordumgehung
Löhne. Die unendliche Geschichte der Nordumgehung ist noch nicht zuende - vor allen Dingen nicht, wenn es nach den Sozialdemokraten aus Mennighüffen geht. Die wehren sich schon seit den ersten Planungen gegen die Trasse, die quer durch Ostscheid führen soll. "Das ist eine Zumutung für die Bürgerinnen und Bürger", weiß man bei der SPD. Vom städtischen Bauamtsleiter Wolfgang Helten ließen sich die Genossinnen und Genossen aus Mennighüffen in ihrer letzten Sitzung auf den neuesten Stand der Dinge bringen - und das hat ihre Meinung nur bestätigt.
Bereits 2001 hatte die Stadtverwaltung verschiedene Gutachten vom Bauherren gefordert. Der Landesbetrieb Straßen NRW lieferte diese auch - allerdings mit fragwürdigen Methoden und Ergebnissen. Denn die parallel von der Stadt Löhne beauftragten Gutachter fanden einige Gründe, die gegen den Bau der Trasse sprechen.
Die klimatologischen Gutachten beschäftigen sich mit den Luftströmungen an der Werre. Im Bereich des Altarms der Werre wird Nacht für Nacht Frisch- und Kaltluft produziert, wodurch die angrenzenden Wohngebiete mit sauberer Luft versorgt werden. "Werden beim Bau der Nordumgehung wie geplant Dämme aufgeschüttet, kann diese Luft nicht mehr zirkulieren", erklärt Wolfgang Helten, "die Normwerte für Feinstaub und andere lufthygienische Belastungen würden dann mit großer Wahrscheinlichkeit überschritten." Würde die Trasse in diesem Bereich nicht auf aufgeschütteten Dämmen verlaufen, sondern aufgeständert werden, könnte die Frischluftproduktionsfläche an der Werre erhalten bleiben. Das Gutachten vom Landesbetrieb Straßen NRW sieht diese Gefahr aber nicht.
Neben der Frischluftzufuhr für einige Anwohner sind beim Bau der Nordumgehung auch zwei geschützte Fledermausarten gefährdet. Wieder sieht ein Gutachten vom Landesbetrieb keine Gefahr, das städtische jedoch schon. Grund hierfür seien unterschiedliche Erfassungszeiträume der beiden Institute, so Helten. Fakt sei jedoch, dass das Große Mausohr sowie die Teichfledermaus unter Schutz ständen und der Bau der Trasse ihre Brut- und Futtergebiete kreuzen würde.
Offensichtlich gibt es auch Unstimmigkeiten bei der Berechnung der Fahrzeugdichte. Das vom Landesbetrieb Straßen NRW in Auftrag gegebene Gutachten prognostiziert, dass 2020 etwa 45 Prozent der nachts fahrenden Fahrzeuge LKWs sein werden, das zweite, von der Stadt beauftragte Gutachten, rechnet basierend auf aktuellen Verkehrszählungen mit rund 60 Prozent Schwerlastverkehr in der Nacht. "Da davon auszugehen ist, dass gerade LKWs die Nordumgehung nutzen werden, ist mit erheblicher Lärmbelastung vor allem für Anwohner in der Vogteistraße zu rechnen", erklärt Helten. Maßnahmen wie Lärmschutzfenster und Lüftungsanlagen für angrenzende Wohngebiete würden dann unabdingbar. Mit einer spürbaren Entlastung der Kanalstraße in Bad Oeynhausen könne zudem nicht gerechnet werden, da neue Straßen auch immer neuen Verkehr verursachen würden, so der Planungsamtsleiter. Vor allen Dingen wegen dem Werrepark sei Bad Oeynhausen stark von Ziel- und Quellverkehr belastet, dieser würde auch mit der Nordumgehung nicht verschwinden.Dass bei den vom Landesbetrieb Straßen NRW beauftragten Gutachten laut Helten "fachlich methodisch nicht korrekt gearbeitet wurde", ist für den SPD-Ortsverein Mennighüffen ein Grund mehr, den Bau der Trasse nicht zu unterstützen. Zumal die Stadt Löhne trotz bestehender Zweifel nicht die Möglichkeit hat, gegen den Bau zu klagen, weil sie im Bebauungsbereich keine Grundstücke besitzt oder öffentliche Einrichtungen unterhält.
Vor allen Dingen das geplante Aufschütten der mehrere Meter hohen Dämme ist dem SPD-Ratsmitglied Wolfgang Böhm ein Dorn im Auge. "Die zu erwartende Luftverschmutzung für die Anwohner und die Zerstörung des ökologisch wertvollen Gebietes an der Werre dürfen nicht zugelassen werden", fordert Böhm, "dort müsste die Trasse aufgeständert werden!" Diese Forderungen könnten für die Mennighüffener SPD noch zusätzlich erschwert werden, haben doch einige CDU-Mitglieder in der letzten Ratssitzung indirekt bereits ihre Zustimmung für den Bau gegeben.
"Diese Umgehungsstraße kann keine annehmbare Lösung sein", erklärt auch der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Christian Antl. "Sie wird Verkehrsprobleme nicht lösen, Bad Oeynhausen und Löhne zerstückeln und die Lebensqualität, vor allen Dingen in Ostscheid, einschränken." Deshalb würde das Bauvorhaben bei jetzigem Planungsstand angelehnt, so Antl, "wir wollen eine neue Lösung für die bereits bestehende Trasse."
Knapp drei Kilometer durch Löhner Gebiet: Planungsamtsleiter Wolfgang Helten (3.v.l.), SPD-Ortsvereinsvorsitzender Christian Antl (3.v.r.) und die Mennighüffener Ratsmitglieder (von links) Werner Kubin, Manfred Beinke, Karl-Heinz Bernsmeier, Monika Finke und Wolfgang Böhm mit einem aktuellen Plan für den Bau der Nordumgehung. Die Mennighüffener Sozialdemokraten sind gegen den Bau, befürchten Luftverschmutzung, Lärmbelästigung und Zerstörung von ökologisch wertvollen Gebieten vor allem am Altarm der Werre.
Der Vereinsring Mennighüffen
Noch erhältlich: Film über die 950-Jahrfeier auf CD/DVD
Termine 2012
Noch zu haben: Artikel zur Erinnerung an das Festwochenende:Gläser, T-Shirts, Chroniken
Ansprechpartner des Vereinsringes:
Werner Kubin (verantwortlich) Fon 71146Heinz Budde Fon 74271
Wolfgang Böhm Fon 722291